refraym

Ich verbinde Design, Systemik und Verlustwissen.

Und genau daraus ist Closing Culture entstanden.
Ich bin Britta Preuße, Diplom Designerin, systemische Coachin und Prozessbegleiterin sowie systemische Trauerbegleiterin.
Mich beschäftigt die Frage, wie Menschen und Organisationen Orientierung finden, wenn etwas endet und das Neue noch nicht selbstverständlich ist.

Warum ich mich mit Enden beschäftige.

Meine berufliche Laufbahn führt auf den ersten Blick durch unterschiedliche Felder: Design und Kommunikation, Unternehmertum, Führung, Coaching und Trauerbegleitung.

Heute sehe ich darin einen gemeinsamen Nenner:

Mich interessiert, was geschieht, wenn eine vertraute Ordnung nicht mehr gilt und etwas Neues erst entstehen muss.

Als Designerin habe ich gelernt, aus Komplexität Struktur und Form zu entwickeln. Als Systemikerin schaue ich auf Wechselwirkungen, Beziehungen und unterschiedliche Perspektiven. Und als Trauerbegleiterin weiß ich, dass Veränderung nicht nur Aufbruch bedeutet, sondern auch Verlust.

Closing Culture verbindet diese Perspektiven.

Design bedeutet für mich mehr als Gestaltung.

Design beginnt für mich lange vor Farbe, Form oder Oberfläche.
Es bedeutet, Muster zu erkennen, Komplexität zu strukturieren, Fragen zu stellen, Dinge sichtbar und besprechbar zu machen und aus einer unübersichtlichen Situation neue Möglichkeiten zu entwickeln.
Genau deshalb gehört Design für mich zu Closing Culture: Wenn etwas endet, muss das Danach nicht nur verwaltet, sondern neu gestaltet werden.

Drei Perspektiven. Eine Arbeitsweise.

Design hilft mir, Komplexität zu strukturieren, Muster zu erkennen und neue Formen zu entwickeln.

Systemik richtet den Blick auf Zusammenhänge, Beziehungen, Wechselwirkungen und unterschiedliche Perspektiven.

Verlustwissen hilft dabei, ernst zu nehmen, was Menschen zurücklassen müssen und was Übergänge mit ihnen machen.

Diese Verbindung prägt, wie ich Organisationen begleite: analytisch und gestalterisch, mit Blick auf das gesamte System und mit einer besonderen Sensibilität für die Verlustseite von Veränderung.

Organisationen kenne ich nicht nur aus der Beratung.

Ich habe über viele Jahre als Designerin und Kommunikationsberaterin gearbeitet, selbst Unternehmen aufgebaut, Teams geführt, Strukturen entwickelt und Veränderungsprozesse erlebt.

Als Mitgründerin und Geschäftsführerin eines Coworking Unternehmens habe ich erlebt, was es bedeutet, eine Organisation aufzubauen, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen unter realen Bedingungen zu treffen.

Später habe ich in der professionellen Trauerbegleitung Menschen durch schwere Verlustsituationen begleitet, Strukturen weiterentwickelt und Verantwortung in einer Beratungsstelle übernommen.

Ich kenne deshalb beide Seiten: die organisationale Perspektive, in der entschieden, geplant und umgesetzt werden muss, und die menschliche Perspektive, in der Veränderung ganz anders erlebt werden kann.

Genau diese Verbindung interessiert mich heute.

Und dann wurde Verlust persönlich.

Der Tod meines Mannes hat meinen Blick auf Abschied, Übergänge und Neuanfang grundlegend verändert.

Später habe ich mich professionell zur systemischen Trauerbegleiterin weitergebildet und viele Menschen in Verlustsituationen begleitet.

Diese Erfahrung ist nicht die Begründung meiner Kompetenz. Aber sie hat meinen Blick dafür geschärft, wie viel ein Ende verändert und wie entscheidend das ist, was danach zwischen Verlust und Neubeginn geschieht.

Denn ein Ende lässt sich nicht immer wählen oder verändern.

Der Umgang damit schon. Und im Übergang entsteht neuer Gestaltungsspielraum.

Daraus entsteht Closing Culture.

Mich interessiert heute nicht nur, wie Organisationen Neues planen und einführen.

Mich interessiert die Seite von Veränderung, die leicht übersehen wird:

Was endet? Was verlieren Menschen dadurch? Was muss geklärt werden? Was soll bleiben? Und wie lässt sich der Übergang so gestalten, dass wieder Orientierung und Handlungsspielraum entstehen?

Mit refraym entwickle ich Closing Culture als Ansatz für Organisationen, die nicht nur gut anfangen, sondern auch bewusst mit dem umgehen wollen, was nicht bleibt.

Enden klären. Übergänge gestalten. Zukunft bauen.

Denken wird sichtbar.

Ich arbeite systemisch, visuell und je nach Fragestellung auch haptisch. Methoden wähle ich nicht nach Effekt, sondern danach, was eine Situation braucht.

Dazu gehört auch LEGO® Serious Play®: Mit den Händen zu bauen kann helfen, komplexe Zusammenhänge sichtbar zu machen, unterschiedliche Perspektiven nebeneinanderzustellen und über Dinge zu sprechen, für die zunächst die Worte fehlen.

Gerade in Übergängen kann so aus einem abstrakten Problem ein gemeinsames Bild entstehen, an dem weitergearbeitet werden kann.

Erfahrung & Qualifikation.

Ich verbinde mehr als 20 Jahre Erfahrung in Design, Kommunikation, Unternehmertum und Führung mit fundierter systemischer und trauerfachlicher Ausbildung.

Diplom Designerin
Köln International School of Design

Systemische Coachin & Veränderungsmanagerin
INeKO Institut an der Universität zu Köln

Systemische Trauerbegleiterin
qualifiziert nach den Standards des Bundesverbandes Trauerbegleitung

Dazu kommen langjährige selbstständige Arbeit, Unternehmensgründung und Geschäftsführung, Führungserfahrung sowie die professionelle Begleitung zahlreicher Menschen in Verlust und Veränderung.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen.

Sie beschäftigen sich in Ihrer Organisation mit einem Ende, einem Übergang oder einer Veränderung, bei der das Alte noch stärker wirkt als gedacht? Dann interessiert mich, was gerade passiert.

Sie suchen mich für strategische Gestaltung und visuelle Kommunikation?