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Wie gehen wir mit dem um, was nicht bleibt?

Buch & Research
Closing Culture entsteht für mich nicht nur aus Theorie. Ich untersuche, wie Menschen und Organisationen Enden, Verluste und Übergänge erleben – und was sie brauchen, um unter veränderten Bedingungen wieder handlungsfähig zu werden.
Hier bündele ich mein Buchprojekt, Interviews und Forschungsfelder rund um Closing Culture, Verlustkompetenz, Exnovation sowie Trauer und Künstliche Intelligenz.

Ein Buch über Closing Culture.

Was passiert, wenn im Arbeitsleben etwas zu Ende geht?

Für mein Buchprojekt spreche ich mit Menschen über berufliche Abschiede: über beendete Projekte, Kündigungen, Führungswechsel, Umstrukturierungen, Unternehmensübergaben, Rollenverluste, Krankheit, Tod und andere Erfahrungen, nach denen etwas nicht mehr so war wie vorher.

Mich interessiert, was geholfen hat, was gefehlt hat und was bis heute nachwirkt.

Die Interviews bilden eine wichtige Grundlage für die Weiterentwicklung von Closing Culture und Verlustkompetenz.

Themen im Fokus.

Closing Culture verbindet unterschiedliche Fragen rund um Enden, Verluste und Übergänge. Einige davon vertiefe ich besonders – als Grundlage für meine Arbeit, mein Buch und die Weiterentwicklung des Konzepts.

Verlustkompetenz.

Verlustkompetenz ist Zukunftskompetenz

Veränderung bedeutet nicht nur Aufbruch, sondern oft auch Verlust. Verlustkompetenz hilft, mit diesen Veränderungen handlungsfähig umzugehen.

Sie ist die zentrale Fähigkeit von Closing Culture – und schafft die Grundlage für neue Gestaltungsspielräume.

Ich untersuche, wie Organisationen Verlustkompetenz tatsächlich entwickeln können.

Exnovation (Research)

Was muss enden, damit Neues wirklich beginnen kann?

Exnovation bezeichnet das bewusste Beenden von Strukturen, Prozessen, Technologien oder Praktiken, die nicht weitergeführt werden sollen.

Mich interessiert daran vor allem die kulturelle Seite: Was passiert mit Menschen, Wissen, Routinen und Identität, wenn Organisationen bewusst aufhören?

Trauer und Künstliche Intelligenz

Wie verändert KI unser Erinnern, Trauern und Abschiednehmen?

Künstliche Intelligenz ermöglicht neue Formen von Erinnerung, Biografiearbeit und Kommunikation – bis hin zu synthetischen Stimmen und digitalen Abbildern Verstorbener.

Mich interessieren weniger die Technologien selbst als die Fragen, die daraus entstehen: Was bleibt? Was geben wir an Maschinen ab? Wann ist etwas vorbei? Und was bedeutet das für professionelle Trauer- und Sterbebegleitung?

Research braucht Geschichten und Austausch!

Sie haben selbst einen beruflichen Abschied erlebt? Sie beschäftigen sich beruflich mit Enden, Verlust und Übergängen? Oder Sie forschen zu einem angrenzenden Thema? Ich freue mich über Erfahrungen, Hinweise, Forschung, Gespräche und neue Perspektiven.