refraym

Ambivalenzliebe: FremdVertraut

Worte fĂĽr das Dazwischen.

In meiner Arbeit begegnet mir immer wieder dieselbe Bewegung:
Menschen stehen an Übergängen. Zwischen „nicht mehr“ und „noch nicht“.
Zwischen Verlust und Neubeginn, Chaos und Klarheit, Nähe und Distanz.

Aus diesen Spannungen entsteht meine Rubrik Ambivalenzliebe, die ihr derzeit im monatlichen Newsletter findet. Eine Sammlung von Begriffen, die Gegensätze miteinander sprechen lassen.
Worte wie LustAngst, ErinnerungsZukunft oder FremdVertraut.

Sie sollen nicht auflösen, sondern aushalten helfen.
Nicht trennen, sondern verbinden.
Denn im Sowohl-als-auch liegt oft mehr Wahrheit als im Entweder-oder.

Heute möchte ich FremdVertraut mit euch teilen:

Manchmal kehren wir zurĂĽck
an Orte, zu Menschen, zu uns selbst
und alles fĂĽhlt sich vertraut an.
Und doch anders.
Ein leiser Riss zwischen Wiedererkennen und Staunen.

FremdVertraut beschreibt dieses GefĂĽhl,
wenn Nähe sich verschiebt, weil wir uns verändert haben.
Wir sind nicht mehr dieselben,
und die Welt um uns ist es auch nicht.

Vielleicht ist das die Bewegung des Lebens:
Immer wieder heimzukehren
und jedes Mal jemand anderes zu sein.

👉 Reflexionsfrage:
Wo erlebst du gerade Vertrautes neu, weil du dich selbst verändert hast?

2026 wird daraus ein Kartenset entstehen. FĂĽr Coaching, Selbstreflexion und all die Momente, in denen wir uns im Dazwischen wiederfinden.

Den refraym letter kannst du hier abonnieren: brittapreusse.de/get-the-letter

Tags: